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Eisbären setzen ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Wir freuen uns, dass die Eisbären Berlin die Kampagne “Eiskalt gegen häusliche Gewalt” gestartet haben und Laurin Braun, Nick Angell und Frank Hördler stellvertretend für das ganze Team Stellung gegen häusliche Gewalt beziehen. Hier zur Nachricht der Eisbären Berlin.

Leider ist Häusliche Gewalt die häufigste Ursache von Verletzungen bei Frauen, sogar häufiger als Verkehrsunfälle und Krebserkrankungen zusammen. In Deutschland wird dabei jede vierte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von Gewalt durch den Partner und 56% bis 80% der Betroffenen tragen Folgeschäden davon, z. B. Schlafstörungen, Depressionen und erhöhte Ängste. Statistisch gesehen ist für eine Frau die Wahrscheinlichkeit vom eigenen Partner angegriffen zu werden höher, als von einem Fremden angegriffen zu werden. Dabei kommt dem Einkommen, Alter, Bildung und Religionszugehörigkeit keine Bedeutung zu. 40.000 Frauen fliehen jährlich mit ihren Kindern in ein Frauenhaus. In 80% bis 90% der Fällen Häuslicher Gewalt sind Frauen die Opfer und Männer die Täter.

Eishockeyspielern sagt man ja nach, dass sie ganz “harte Kerle” sind und der Inbegriff des “typischen Männerbildes”. So kommt ihnen eine Vorbildsfunktion zu, die sie jetzt in der Kampagne nutzen können um anderen Männern eine Botschaft klarzumachen: Häusliche Gewalt soll und darf es nicht geben!

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Weiterführende Links:

TERRE DES FEMMES

Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe

Berlin.de

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Hier noch ein Video des Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe:

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