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69 Jahre Auschwitz Befreiung

Anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 69 Jahren wird in Deutschland seit 1996 jedes Jahr am 27.Januar den Opfern des Nationalsozialismus gedacht.

Erinnert wird an alle Opfer des Naziregimes. Juden, Homosexuelle, Sinti und Roma, politisch Andersdenkende, Christen, Menschen mit Behinderung, Männer und Frauen des Widerstandes und die vielen anderen zahlreichen Opfer.

Weltweit wächst mittlerweile die 4. oder 5. Generation der Holocaustüberlebenden heran. Wir haben zwei Geschichten mit Eishockeybezug für euch herausgesucht.

Der erste Text stammt aus der Rubrik “Hinter der Bande”:

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/771

Das zweite ist ein Video über den damaligen Düsseldorfer und heutigen Nürnberger Eishockeyspieler Evan Kaufmann:

http://vimeo.com/45705433

Gute Reise!

Gestern war es endlich so weit: Der Tag auf den wir die letzte Zeit hingearbeitet haben und den wir sehnlichst erwartet haben. Das Wanderbanner ist nun auf der Reise. Die nächste Station ist in Krefeld bei den Pinguinen.

Aber jetzt mal vo
n Anfang an. Alle Vorbereitungen wurden getroffen: Das Banner war komplett fertig mit B1 Brandschutz Zertifikat, die erste kleine Route war festgelegt, der Verein verständigt und die Schülerinnen und Schüler eingeladen. Also trafen wir uns vor dem Spiel mit den fünf Jugendlichen und deren Begleitungen, die unsere Einladung angenommen hatten. Zusammen machten wir dann das Banner fest und stellten uns in die Kurve. In der zweiten Drittelpause gab uns das Eisbärenteam die Möglichkeit unser Projekt vorzustellen und das Banner zu präsentieren. Auch der Fanbeauftragte von Krefeld, dem wir das Banner nach dem Spiel übergeben wollten, konnte ein paar Worte sagen.

Somit ist das Banner jetzt in Krefeld und wir sind gespannt auf Nachrichten und Bilder vom Banner dort. Danach wird es nach München wandern.

Vielen Dank an die Schülerinnen und Schüler, Krefeld, die Eisbären und alle anderen Unterstützer_innen, die den Start des Wanderbanners so klasse gemacht haben!

Im “Pinktober” gegen Brustkrebs

Was es mit der roten Schleife auf sich hat wissen wohl die Meisten, aber was bedeutet die pinke Schleife? Das Tragen dieser Schleife soll die Solidarität mit den von Brustkrebs betroffenen Frauen ausdrücken und das Thema in die Öffentlichkeit rücken. Besonderes im Oktober, als Brustkrebsmonat, wird genutzt um zu informieren und aufzuklären. In Deutschland zum Beispiel erkranken jedes Jahr über 74.000 Frauen an Brustkrebs und rund 17.000 sterben daran.

Auch die Eisbären Berlin versuchen durch das Tragen von pinker Ausrüstung im Oktober das Bewusstsein für diese Thematik zu schaffen. Angestoßen hat die Aktion Stefan Ustorf, dessen Frau Jodi an Brustkrebs erkrankt war.

Was aber leider während dem “Pinktober” am Rande auch immer wieder auftaucht ist sind Sprüche wie “Wieso ziehen die sich denn Pink an?” und die Vorstellung, dass “echte Männer” kein Pink tragen sollten. In dieser Vorstellung dürfen nur Frauen oder schwule Männer diese Farbe tragen und alle die Pink tragen sind “Schwuchteln” oder “Mädchen” was natürlich kompletter Schwachsinn ist. Dies zeigt nur wie eine Farbe bei manchen Leuten solche Vorurteile hervorrufen kann und wie stumpf solche Gedanken sind. Leider lenkt so ein Denken von dem eigentlichen Sinn der Aktion ab, aber wir können versuchen dem entgegen zu steuern.

In diesem Sinne:

Für Pink, für Solidarität – gegen Homophobie, gegen Sexismus

Quellen und weiterführende Links:

eisbaeren.de: Pinke Zeichen gegen Brustkrebs

Pink Ribbon

Susan G. KOMEN Deutschland e.V.

Deutsche Krebshilfe e.V.

Berliner Kurier: EHC setzt Zeichen gegen Brustkrebs

Wanderbanner malen mit Schülerinnen und Schülern aus Berlin

Gestern haben wir einen weiteren wichtigen Schritt für unsere Sache gemacht. Wir leiteten einen Workshop im Rahmen von „Lichtenberg mit Courage“ zusammen mit den Eisbären Berlin und Fußballfans gegen Homophobie.

Daniel Goldstein, der Pressesprecher der Eisbären, erzählte den Jugendlichen zuerst etwas über die Geschichte der Eisbären und ihr Engagement außerhalb der Halle. Danach umrissen wir das Thema Diskriminierung und spielten ein paar Szenen von „Mach den Unterschied“ (einem Projekt der Eisbären-Juniors) durch. Um die SchülerInnen nicht zu langweilen, versuchten wir uns kurz zu fassen und boten ihnen im Anschluss der Theorie die Möglichkeit den Eishockeyprofis der Eisbären beim Training im Wellblechpalast zuzuschauen. Dort durften die SchülerInnen einen Blick in die, Besuchern sonst verborgene, Kabine werfen. Währenddessen fing ein Teil der SchülerInnen an, einen Entwurf auszuwählen und alles für das Malen vorzubereiten. Als die Anderen vom Training zurück kamen, konnten sich die Kids zwischen Streethockey und Banner malen entscheiden.

Während des Malens und Spielens besuchte uns FASS und Eisbären Spieler Henry Haase, der sich auch im Malen versuchte und anschließend den SchülerInnen beim Streethockey zeigte, wie gespielt wird. Nach dem offiziellen Ende des Workshops blieben ein paar engagierte TeilnehmerInnen und malten mit uns das Banner fertig. Wir beendeten den Workshop mit einem guten Gefühl und in der Hoffnung, die Kids etwas für die Thematik sensibilisiert und für den Eishockeysport begeistert zu haben.

Wir möchten uns auch noch mal herzlich bei den HelferInnen, UnterstützerInnen und vor allem den SchülerInnen bedanken, die den Tag zu einem Erfolg gemacht haben.

Fotos gibt es hier.

Ein kurzes Video haben wir auch

Weitere Infos und Quellen:

Artikel auf eishockey-magazin.de

Fußballfans gegen Homophobie

Licht-Blicke

Mach den Unterschied

Eisbären setzen ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Wir freuen uns, dass die Eisbären Berlin die Kampagne “Eiskalt gegen häusliche Gewalt” gestartet haben und Laurin Braun, Nick Angell und Frank Hördler stellvertretend für das ganze Team Stellung gegen häusliche Gewalt beziehen. Hier zur Nachricht der Eisbären Berlin.

Leider ist Häusliche Gewalt die häufigste Ursache von Verletzungen bei Frauen, sogar häufiger als Verkehrsunfälle und Krebserkrankungen zusammen. In Deutschland wird dabei jede vierte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von Gewalt durch den Partner und 56% bis 80% der Betroffenen tragen Folgeschäden davon, z. B. Schlafstörungen, Depressionen und erhöhte Ängste. Statistisch gesehen ist für eine Frau die Wahrscheinlichkeit vom eigenen Partner angegriffen zu werden höher, als von einem Fremden angegriffen zu werden. Dabei kommt dem Einkommen, Alter, Bildung und Religionszugehörigkeit keine Bedeutung zu. 40.000 Frauen fliehen jährlich mit ihren Kindern in ein Frauenhaus. In 80% bis 90% der Fällen Häuslicher Gewalt sind Frauen die Opfer und Männer die Täter.

Eishockeyspielern sagt man ja nach, dass sie ganz “harte Kerle” sind und der Inbegriff des “typischen Männerbildes”. So kommt ihnen eine Vorbildsfunktion zu, die sie jetzt in der Kampagne nutzen können um anderen Männern eine Botschaft klarzumachen: Häusliche Gewalt soll und darf es nicht geben!

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Weiterführende Links:

TERRE DES FEMMES

Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe

Berlin.de

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Hier noch ein Video des Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe:

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